Fristen und Neuerungen im Wettkampfsystem für das Sportjahr 2027

Ausblick auf das Radsportjahr 2027 und sportstrategische Neuerungen im Wettkampfsystem
Die Radsaison 2026 geht langsam zu Ende und die Planung für 2027 läuft bereits. Für alle Vereine und Veranstalter:innen stehen wichtige Fristen für die Einreichung von Rennen sowie für Bewerbungen um nationale Cupbewerbe und Österreichische Meisterschaften bzw. Staatsmeisterschaften bevor. Gleichzeitig geben wir einen Einblick in die Neuerungen zur Vergabe von Veranstaltungen und zur Weiterentwicklung des Wettkampfsystems ab 2027.
Einreichung von Veranstaltungsanträgen
Um Vereinen, Veranstalter:innen, Lizenznehmer:innen und Radsportbegeisterten eine frühzeitige und verlässliche Planung des Sportjahres 2027 zu ermöglichen, gelten klare Fristen für die Einreichung von Rennen sowie für Ansuchen um einen nationalen Cup- oder Meisterschaftsstatus (ÖM/ÖSTM).
Die Veröffentlichungstermine der Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften sowie der Jahreswertungen stehen bereits fest. Veranstalter:innen werden gebeten, ihre Rennen für 2027 bis spätestens 31. Oktober 2026 im Cycling Austria Portal einzutragen.
Anfang November finden außerdem die Terminkalendersitzungen der einzelnen Sparten statt.
Alle Fristen auf einen Blick:
- bis 31.10.2026: Formloses Ansuchen per Mail an den Sportausschuss (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) für die Abhaltung einer nationalen Meisterschaft 2027 und/oder die Aufnahme in eine Cycling Austria Jahreswertung - bis 31.10.2026: Beantragung einer Lizenz für das Sportjahr 2026 möglich
- ab 01.11.2026: Eingabe der Vereinsdaten für das Sportjahr 2027
- ab 15.11.2026: Beantragung der Lizenz für das Sportjahr 2027 möglich
- 01.01.2027: Veröffentlichung aller ÖM/ÖSTM Termine 2027
- 15.01.2027: Veröffentlichung aller Cycling Austria Jahreswertungen 2027
Bei Rückfragen zu den Fristen bitte an Alexander Führer (

Weiterentwicklung des Wettkampfsystems
Drei zentrale Punkte stehen ab dem nächsten Jahr im Fokus:
1. Hochqualitative Veranstaltungen für ÖSTM & ÖM
2. Attraktive nationale Cups
3. Stärkung und Aufwertung regionaler Nachwuchscups
Vereine und Veranstalter:innen sind eine wesentliche Grundlage des österreichischen Radsports. Ohne deren Engagement wäre ein hochwertiges Wettkampfangebot auf regionaler und nationaler Ebene nicht möglich. Gleichzeitig soll das Wettkampfsystem in den kommenden Jahren stärker entlang der Cycling Austria Sportstrategie weiterentwickelt werden.
Kriterien für nationale Veranstaltungen (ab JUNIOR:INNEN):
Nationale Cupbewerbe sowie Österreichische Meisterschaften und Staatsmeisterschaften sollen für sportliche Qualität und gute Organisation stehen. Bei der Vergabe wird daher besonders auf folgende Kriterien geachtet:
- Sportliche Qualität: Anspruchsvolle und attraktive Strecken, gut erreichbare Tech- und Feedzones sowie Bewerbe für Frauen und Männer.
- Organisation und Infrastruktur: Eine verlässliche Organisation und eine gute Infrastruktur für Sportler:innen, Betreuer:innen und Zuschauer:innen. Dazu zählen eine gut organisierte Startnummernausgabe, eine angemessene Siegerehrung, Umkleide- und Duschmöglichkeiten sowie ein Gastronomieangebot.
- Abstimmung mit dem Rennkalender: Die regionale Verteilung der Veranstaltungen und mögliche Überschneidungen mit wichtigen Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen im In- und Ausland werden bei der Vergabe berücksichtigt.
- Zusammenarbeit: Eine gute Abstimmung mit Cycling Austria, den Landesverbänden, Trainer:innen, Kommissar:innen und weiteren Beteiligten ist eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Veranstaltungen.
Spartenspezifische Anforderungen
XCC- und XCO-Bewerbe sollen nach Möglichkeit am selben Wochenende stattfinden. Dabei sollen auch Nachwuchskategorien (2027 von U13 bis U17, ab 2028 von U15 bis U17) sowie Amateure und Masters berücksichtigt werden.
Nachwuchswettkämpfe vielseitig gestalten und regional stärken
Im Nachwuchsbereich stehen abwechslungsreiche Wettkampfformate und die sportliche Entwicklung der jungen Athlet:innen im Vordergrund. Technikbewerbe, Kombinationen und unterschiedliche Wettkampfmodi sollen für mehr Vielfalt sorgen. Nationale Wettkämpfe sollen nicht nur Ergebnislisten produzieren, sondern hochwertige Lern-, Netzwerk- und Entwicklungsplattformen darstellen.
Außerdem soll die Nachwuchsarbeit stärker auf regionaler Ebene verankert werden. Bis zur U13 liegt der Schwerpunkt auf regionalen Veranstaltungen, ab der U15 sollen nationale Wettkämpfe zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gemeinsam mit den Landesverbänden sollen hierfür vielseitige regionale Cups angeboten und weiterentwickelt werden.
Änderungen im Wettkampfsystem auf nationaler Ebene
- 2027: Überführung des nationalen U13-Cups MTB XCO, Straße & Cyclocross in ein übergeordnetes spartenübergreifendes Ranking, das auf regionalen Cupbewerben aufbaut.
- ab 2027: Fokussierung qualitativer Wettkämpfe für U15 & U17 und schrittweise Reduktion des nationalen Cups auf 6-8 Rennen pro Jahr.
- ab 2028: Zusammenführung der Österreichischen Meisterschaften U13 MTB XCO, Straße, Bahn & Cyclocross in ein Gesamtevent: "Austrian Cycling Next Generation Championships"
Weitere Informationen zu den Änderungen sind im nachfolgenden Dokument zu finden:



