Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Zehn neue Kommissär:innen im österreichischen Kunstradsport

Engagement, Fachwissen und Leidenschaft für den Kunstradsport standen im Mittelpunkt des Nationalen Kommissär:innen-Kurses 2025/2026. Nach sechs Monaten intensiver Ausbildung dürfen sich zehn Teilnehmer:innen über den erfolgreichen Abschluss freuen.
Mit dem Ziel, die Kommissär:innen-Struktur im österreichischen Kunstradsport nachhaltig zu stärken und qualifizierten Nachwuchs für den Wertungsbereich auszubilden, schrieb Cycling Austria im Herbst 2025 einen Ausbildungskurs für Nationale Kommissär:innen im Kunstradsport aus.
Das Interesse an der Ausbildung war erfreulich hoch: Insgesamt elf Personen meldeten sich zum Lehrgang an. Zehn Teilnehmer:innen schlossen die Ausbildung im April 2026 erfolgreich ab und erhielten die Qualifikation als Nationale Kommissär:innen im Kunstradsport.
Teilnehmer:innen des Lehrgangs
• Fabian Allgäuer – ehemaliger Sportler, EM- und WM-Medaillengewinner
• Joachim Allgäuer – ehemaliger Sportler, EM- und WM-Medaillengewinner
• Miriam Allgäuer – ehemalige Sportlerin, EM-Medaillengewinnerin
• Özgür Erdogan – Quereinsteiger
• Christian Frick – Quereinsteiger
• Ulrike Maier-Habelsberger – Trainerin
• Elena Mathis – ehemalige Sportlerin und Trainerin
• Jonas Niederberger – ehemaliger Sportler und Weltmeister
• Dragana Radic – Quereinsteigerin
• Sarah Wagner – ehemalige Sportlerin und Trainerin
Umfangreiche Ausbildung über sechs Lehrgangstermine
Zwischen November 2025 und April 2026 absolvierten die Teilnehmer:innen sechs Lehrgangstermine mit insgesamt 14 Ausbildungsmodulen. Im Mittelpunkt standen die Grundlagen und vertiefenden Inhalte des internationalen UCI-Reglements für den Kunstradsport sowie die relevanten Verbandsstrukturen.
Die Ausbildung behandelte unter anderem:
• allgemeine und spezifische Regelungen des Kunstradsports
• Aufgaben und Pflichten von Kommissar:innen
• das Wertungssystem einschließlich der Ausführungswertung
• das Spezialthema „Wegstrecke“
• die Besonderheiten des 4er-Kunstradsports
• die Tätigkeit als Chief-Kommissar:in
Darüber hinaus wurden die Grundlagen des Wettkampfprogramms WEBO sowie praktische Wertungsarbeit und Videoanalysen behandelt.
Praxisnahe Vermittlung mit hohem Engagement
Sämtliche Kurse und Prüfungen wurden in der Radsporthalle Hohenems durchgeführt. Während der gesamten Ausbildungsdauer überzeugten die Teilnehmer:innen durch großes Interesse, hohe Motivation und bemerkenswertes Engagement.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der praxisorientierten Ausbildung. Neben der theoretischen Wissensvermittlung wurden zahlreiche Gruppenarbeiten, Videoanalysen und Wertungsübungen durchgeführt. Die Arbeit mit dem Computersystem WEBO erfolgte unter der fachkundigen Unterstützung von IT-Leiter Andreas Fritsch.
Das Spezialthema „Wegstrecke“ wurde von UCI-Kommissärin Katharina Dischler anschaulich und praxisbezogen vermittelt. Ergänzend sammelten die Teilnehmer:innen bei verschiedenen Nachwuchswettbewerben erste Erfahrungen im Wettkampfeinsatz. Ein intensives Eigenstudium des internationalen Kunstradsport-Reglements rundete die Ausbildung ab.
Erfolgreiche Abschlussprüfung
Der abschließende Kurstermin am 13. April 2026 stand ganz im Zeichen der kommissionellen Abschlussprüfung. Diese bestand aus drei Teilen:
1. Praktische Wertung mittels elektronischer PC-Anlage
2. Schriftliche Prüfung (Multiple Choice)
3. Mündliche Prüfung anhand von Videoanalysen
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Kurses konnte Cycling Austria zehn neue, bestens ausgebildete Kommissär:innen für den österreichischen Kunstradsport gewinnen. Die Kombination aus fundierter Theorie, intensiver Praxisarbeit stellte eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicher und leistet einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung des Wettkampfbetriebs im österreichischen Kunstradsport.








