Engagierte Teilnehmende beim Start der Instruktor:innen-Ausbildung Radsport Ausdauer
Motiviert, wissbegierig und mit viel Leidenschaft für den Radsport: So präsentierten sich vergangene Woche die 21 Teilnehmer:innen beim Start der Ausbildung zur Instruktorin bzw. zum Instruktor Radsport Ausdauer in Kooperation mit der BSPA Wien.
Im wunderschönen Ambiente des Bundessport- und Freizeitzentrums Schielleiten fand die erste Kurswoche statt. Mit im Gepäck: Jede Menge Motivation, Know-how – und das Ziel, sich künftig noch besser in ihren Vereinen für den Radsportnachwuchs einzusetzen. Der Großteil der Teilnehmer:innen ist bereits ehrenamtlich bei Cycling Austria-Vereinen engagiert und will sich nun fachlich fundiert weiterbilden.
Theorie trifft Praxis - und eine besondere Kniebeuge
Unter der Leitung von Mag. Dr. Erwin Reiterer (BSPA Wien) und Mag. Peter Schrottmayer (Cycling Austria) wurde in der ersten Kurswoche ein breites Spektrum an Inhalten vermittelt. Auf dem Stundenplan standen unter anderem Sportpsychologie, Krafttraining ohne Geräte, Grundlagen des Ausdauersports sowie das österreichische Sport- und Radsportsystem.
Ein besonderer Running Gag entwickelte sich rund um die „lastenorientierte Tiefkniebeuge“, die von Ausbildungsleiter Mag. Dr. Reiterer nicht nur einmal mit Nachdruck erwähnt wurde. Und das mit gutem Grund: Sie ist ein zentrales Element zur Verletzungsprävention und sollte in keinem Trainingsplan ambitionierter Radsportler:innen fehlen.
Natürlich kam auch die Praxis nicht zu kurz: Die Gruppe arbeitete intensiv an den Grundtechniken des Mountainbikens, von verschiedensten Spielformen bis zur sauberen Kurventechnik – stets mit Blick auf Sicherheit, Didaktik und Methodik.
Austausch, Gemeinschaft und ganz viel Radsport-Spirit
Abseits des dichten Ausbildungsprogramms stand auch das gemeinsame Erlebnis im Fokus. Sei es bei einer Early-Bird-Ausfahrt rund um den Stubenbergsee, beim gemeinsamen Mitfiebern beim Mountainbike-Weltcup in Kanada oder - abseits des Radsports - beim emotionalen Fußballspiel des Nationalteams. Der Austausch unter Gleichgesinnten kam nie zu kurz.
„Gerade bei solchen Ausbildungen ist der Austausch etwas ganz Besonderes – hier kommt so viel unterschiedliches Wissen aus ganz Österreich zusammen. Davon profitiert jede:r Einzelne“
Wie vielfältig der Radsport tatsächlich ist, wurde den Teilnehmenden spätestens dann klar, als die Disziplinenvielfalt der Sparte Bahn Thema wurde. Ob Keirin, Madison, Omnium oder Scratch – plötzlich wurde die Lehrsaalatmosphäre zur kleinen Olympia-Debatte.
Nächste Stationen Obertraun und Linz
Der Mix aus Theorie, Praxis und Gemeinschaft hinterließ bei allen einen bleibenden Eindruck – und macht Vorfreude auf mehr. Weiter geht’s im Jahr 2026 mit den nächsten Ausbildungsblöcken im BFSZ Obertraun und im Olympiazentrum Linz. In der Zwischenzeit heißt es für die angehenden Instruktor:innen: Hospitieren, beobachten, umsetzen.
Geplant sind Hospitationen bei Nachwuchsvereinen und -wettkämpfen sowie die Ausarbeitung eines Trainingsprogramms im Bereich Athletik.
Cycling Austria bedankt sich schon jetzt bei allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Begeisterung - und freut sich auf viele neue Impulse für den heimischen Radsport!