Laura Stigger und Katrin Embacher stürmen zu Cross-Country-Weltcupsiegen in Nove Mesto

Text: Peter Maurer / Fotos: Jan Brychta
War die Freude über die starken Ergebnisse im Short Track beim rot-weiß-roten Mountainbiketeam schon groß, so übertrafen die Cross-Country-Rennen fast alle Erwartungen. Laura Stigger sauste in der Elite zu ihrem dritten Weltcupsieg in dieser Disziplin und folgte als Nove-Mesto-Siegerin ihrer Landsfrau Mona Mitterwallner nach, die im Vorjahr das Rennen gewann. In der U23-Klasse bei den Frauen siegte Katrin Embacher und gewann erstmals in ihrer Karriere ein Weltcuprennen. Bei den Elitemännern holte dann noch Maximilian Foidl als Achter sein bestes Karriereresultat im Cross-Country.
“Ich bin einfach mein Tempo gegangen und habe meinem Gefühl vertraut“, schilderte Stigger im ersten Interview im Ziel ihre Erfolgsstrategie in der Tschechischen Republik. 47 Sekunden vor der Weltmeisterin Jenny Rissveds aus Schweden und ihrer Teamkollegin Sina Frei gewann sie zum dritten Mal in ihrer Karriere ein Weltcuprennen im Cross-Country. “Es fühlt sich so gut an“, strahlte Stigger, die erstmals in Europa auf dem höchsten Platz am Weltcuppodium landete.
“Ich hatte so viel Spaß und liebe einfach den Kurs“, meinte die Tirolerin, die von tausenden Fans angefeuert wurde. Nove Mesto ist ein Zuschauermagnet, was auch Embacher merkte, die das Rennen der U23 am Samstagabend für sich entscheiden konnte. “Damit habe ich mich selber überrascht“, schilderte Embacher, die nach Rang vier im Short Track im Cross-Country nachlegte und 1:24 Minuten vor der Schweizerin Anina Hutter gewann.
Foidl mit bestem Karriereergebnis als Achter der Elitemänner
"Ich konnte gleich in der ersten Runde mit der Italienerin Valentina Corvi vom Feld wegfahren. Ab Runde zwei war ich dann allein unterwegs und konnte den Vorsprung weiter ausbauen“, schilderte sie ihr Rennen in Nove Mesto, welches dann erstmals in ihrer Karriere auf Platz eins endete im Weltcup: “Das ist so mega und die Stimmung in Nove Mesto ist herausragend. Ein perfekter Ort für den ersten Sieg.“
Bei den U23-Männern landeten Anatol Friedl und Maks Barret Maunz auf den Rängen 18 und 19. Ein weiteres rot-weiß-rotes Highlight setzte der zweifache Olympiateilnehmer Maximilian Foidl, der auf Rang acht landete im Eliterennen der Männer, welches der britische Europameister Thomas Pidcock gewinnen konnte. Foidl landete dabei direkt hinter dem Schweizer Dario Lillo, der den Weltcupauftakt in Südkorea für sich entschied.
"Es lief echt top vom Start weg. Ich bin richtig gut weggekommen. Wir waren dann lange in einer großen Verfolgergruppe und aus dieser habe ich im richtigen Moment angegriffen und bin allein rausgefahren. Die Position konnte ich dann bis ins Ziel halten", schilderte Foidl.













