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Lina Frener sichert sich nächsten Hundertstelkrimi im Mountainbike-Weltcup

20. Juni 2026
Lina Frener holt sich ihren zweiten Weltcupsieg in diesem Jahr (Foto: Monica Gasbichler)
Veröffentlicht in MTB

Text: Peter Maurer / Fotos: Monica Gasbichler

Die junge Vorarlbergerin Lina Frener bleibt die Fahrerin der Stunde im aktuellen UCI Mountainbike-Weltcup. Die Juniorin feierte in Lenzerheide ihren zweiten Saisonweltcupsieg, ähnlich wie vor einer Woche in Saalfelden-Leogang konnte sie sich nur äußerst knapp gegen die US-Amerikanerin Aletha Ostgaard durchsetzen. Diesmal standen 13 Hundertstel auf der Habenseite der jungen Österreicherin. Pech hingegen hatte die heimische Elite. Valentina Höll landete nach einer holprigen Fahrt auf Rang zehn, behielt aber ihre Weltcupführung. Andreas Kolb verpasste nach schweren Fehlern in den beiden Qualifikationsläufen sogar den Finaleinzug.

Es läuft nach Wunsch aktuell für Frener, die mit ihrem zweiten Saisonsieg im vierten Rennen nun auch der im Gesamtweltcup führenden Ostgaard sehr nahe rückte. Nur fünf Zähler liegt die Vorarlbergerin hinter der US-Amerikanerin. Nach ihrer Schulterverletzung verpasste Rosa Zierl das Rennen in der Schweiz. Bei den Junioren schaffte es leider keiner der heimischen Athleten in das Feld der Top 20 für das Finale. Diego Zraunig landete als bester rot-weiß-roter Junior auf Rang 38, Florian Hiebaum wurde 59ter.

Bei den Männern erlitt der Steirer Kolb das gleiche Schicksal. Nachdem er um drei Zehntel in der ersten Qualifikation einen Finalplatz verpasste auf Rang 25, nur die ersten 20 ziehen ins Finale ein, musste er sich mit dem restlichen Feld um die letzten zehn Positionen messen. Kolb kam in seinem Lauf zu Sturz und musste damit beim Finale am Samstag die Zuseherrolle einnehmen.

Auch die bisherige Saisondominatorin in der Elite, die Salzburgerin Höll, konnte sich mit der Downhillstrecke in Lenzerheide nicht wirklich anfreunden. Nach Rang sieben in der Qualifikation brachte der Rennsamstag den zehnten Platz. Immer wieder schlichen sich Fehler in die Fahrten der vierfachen Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin ein, die aber zumindest ihre Führung in der Gesamtwertung behielt. Den Sieg in der Schweiz sicherte sich die US-Amerikanerin Anna Newkirk.

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