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Valentina Höll und Lina Frener sorgen für Heimsiege beim Weltcup in Saalfelden Leogang

13. Juni 2026
Ausnahmezustand in Saalfelden Leogang beim Heimsieg von Valentina Höll (Foto: Monica Gasbichler)
Veröffentlicht in MTB

Text: Peter Maurer / Fotos: Monica Gasbichler

Vor allem Österreichs Downhillerinnen sorgten am Samstag auf der Speedster-Strecke beim Weltcup in Saalfelden Leogang für eindrucksvolle Jubelbilder. Valentina Höll gelang der dritte Saisonsieg im dritten Weltcuprennen des Jahres. Mit einer dominanten Fahrt stellte die vierfache Weltmeisterin und vierfache Gesamtweltcupsiegerin ihre starke Form unter Beweis. Für die Vorarlbergerin Lina Frener war der Heimerfolg bei den Juniorinnen der erste Saisonsieg und auch sie tat dies in überlegener Manier. Auch Andreas Kolb war bei den Männern auf Podiumskurs, ehe Fehler im letzten Abschnitt ihn darum brachten.

“Ich bin voll auf Sieg gefahren und war bereit alles zu geben“, berichtete der Schladminger, dem bei der letzten Zwischenzeit nur drei Zehntel auf die Führung fehlten und der als Dritter somit in den letzten Sektor ging. Doch in diesem, benannt nach seiner Teamkollegen “Valis Hölle“ schlichen sich einige Fehler ein, ehe zwei größere Patzer wertvolle Sekunden kosteten. Dadurch fiel der Steirer auf Rang 15 zurück.

“Klar hätte ich mir mehr gewünscht, aber so ist unser Sport. Ich habe dann Vali die Daumen gedrückt und ihren Sieg gefeiert. Für unseren Sport war das heute ein super Tag“, resümierte Kolb und sprach den großen Erfolg seiner Landsfrau an. Denn zum dritten Mal konnte diese ihren Heimweltcup gewinnen. Für die Salzburgerin war es außerdem der dritte Saisonsieg, im dritten Weltcuprennen des Jahres.

Höll zum dritten Mal Weltcupsiegerin in Leogang

“Ich bin so glücklich. Das hat viel Energie gekostet, weil ich sowas von nervös war. Im Vorjahr war ich hier Dritte, heute wollte ich es den vielen Fans und meiner Familie an der Strecke aber zurückgeben. Dass es funktioniert hat, ist einfach genial“, schilderte Höll, die damit ihre Weltcupführung klar ausbauen konnte.

3,8 Sekunden lag sie am Ende ihrer Fahrt auf der Speedster-Strecke vor der Französin Marine Cabirou, 4,4 Sekunden vor Anna Newkirk, die das Podium als Dritte komplettierte. Höll sorgte damit für den perfekten Abschluss am Samstag, nachdem erstmals in der Weltcupgeschichte die Frauen-Elite als letzte Rennsession den Tag abschlossen.

Schon am Vormittag feierte die Vorarlbergerin Frener ihren ersten Weltcupsieg der Saison. Auch sie zeigte sich in der Abfahrt vom Asitzkogel in einer eigenen Klasse, gewann schon am Freitag die Qualifikation und setzte am Samstag noch einen drauf. “Zuhause zu gewinnen ist einfach Wahnsinn“, berichtete Frener, die sich vor der US-Amerikanerin Aletha Ostgaard und der Dänin Rosa Marie Jensen durchsetzte. Pech hingegen hatte die Tirolerin Rosa Zierl, die sich im Abschlusstraining verletzte und dadurch ihre Weltcupführung verlor.

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