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Rot-weiß-rote Siege beim Downhill-Weltcup in Loudenvielle geben Auftrieb vor dem Heim-Highlight in Saalfelden-Leogang.

31. Mai 2026
Zweiter Saisonerfolg im Weltcup für Valentina Höll (Foto: Monica Gasbichler)
Veröffentlicht in MTB

Text: Peter Maurer / Fotos: Monica Gasbichler

Souverän sauste Valentina Höll beim zweiten Stopp im Downhill-Weltcup zu ihrem zweiten Saisonerfolg. In Loudenvielle in Frankreich war die Salzburgerin eine Klasse für sich und holte sich mit einem Vorsprung 3,2 Sekunden ihren 13. Weltcupsieg in der Elite. Viel knapper ging es bei den Juniorinnen zur Sache, wo die Tirolerin Rosa Zierl und die Vorarlbergerin Lina Frener nach einer Fahrzeit von vier Minuten gerade einmal 17 Tausendstel auseinander lagen. Für Österreich bedeutete dies aber einen erfreulichen Doppelsieg. Das tolle Ergebnis rundete Andreas Kolb mit Rang sieben bei den Elite-Männern ab.

“Ich habe den oberen Streckenteil mir besser eingeteilt als vor einem Jahr. Damals habe ich zu viel gepusht“, erinnerte sich Höll, die im Vorjahr der Kanadierin Gracey Hemstreet dort unterlag, nachdem sie an den ersten drei Zwischenzeiten noch klar vor ihr lag. Diesmal brachte sie ihren Vorsprung nicht nur ins Ziel, sondern baute ihn immer weiter aus.

“Ich kann zufrieden sein, mit meiner Leistung, mit dem Team, aber auch dem Setup“, freute sich Höll, die seit diesem Jahr für eine neue Equipe an den Start geht und deren Schweizer Teamkollegin Lisa Baumann auch den Sprung auf das Podium als Dritte schaffte: “Das müssen wir definitiv feiern.“

Herzschlagfinale bei den Juniorinnen zwischen zwei Österreicherinnen

Als souveräne Weltcupführende geht es nun für Höll zum Heimweltcup nach Saalfelden-Leogang. Stark in Form dafür zeigte sich auch der Steirer Kolb, der wie Höll das Heimrennen am Asitzkogel schon für sich entscheiden konnte. In Loudenvielle wurde der 30-Jährige Siebter. Den Sieg in der Elite sicherte sich der US-Amerikaner Luca Shaw.

Einen rot-weiß-roten Doppelsieg gab es bei den Juniorinnen durch Zierl und Frener. Nach Rang zwei zum Saisonauftakt feierte die Titelverteidigerin im Gesamtweltcup und Weltmeisterin Zierl ihren ersten Erfolg in diesem Jahr, äußerst knapp, denn 0,017 Sekunden trennten sie von Frener, die bis zur vorletzten Zwischenzeit führte. Dann zog Zierl an ihrer Vorarlberger Landsfrau vorbei.

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