Skip to main content

Wolfgang Steinbichler dominiert auch Straßenrennen beim Weltcup in Thailand

23. März 2026
Wolfgang Steinbichler gewinnt nach dem Zeitfahren am Freitag auch das Straßenrennen am Sonntag (Foto: Drew Kaplan/Cycling Austria)
Veröffentlicht in Paracycling

Text: Peter Maurer / Fotos: Drew Kaplan

Nach dem äußerst erfolgreichen Auftakt am Freitag im Zeitfahren beim ersten Paracycling-Weltcup des Jahres in Thailand, legte das rot-weiß-rote Team am Sonntag mit drei weiteren Podiumplätzen in den Straßen nach. Tricyclist Wolfgang Steinbichler feierte einen souveränen Sieg, Thomas Frühwirth landete auf Rang zwei bei den Handbikern und für Cornelia Wibmer gab es Bronze bei den Frauen.

“Das war meine Strecke“, grinste Steinbichler, der nach seinem Zeitfahrsieg am Freitag einen zweiten Weltcuperfolg einfahren konnte. Nachdem er die 33,4 Kilometer absolviert hatte, erreichte er den Zielstrich mit einem Vorsprung von 3:45 Minuten auf den US-Amerikaner Dennis Connors. Der Drittplatzierte Duji Lurong aus China hatte schon mehr als fünf Minuten auf den Österreicher aufgerissen.

“Ich war im Einzelzeitfahren schon über den Vorsprung überrascht, aber das hat natürlich mir auch ein Bomben-Selbstvertrauen gegeben für das Straßenrennen. In der zweiten Runde habe ich ein Loch aufreißen können auf meine Verfolger und bin den Rest allein von vorne gefahren“, schilderte der Oberösterreicher, dem die heißen Temperaturen in Chiang Mai wenig ausmachten: “In der letzten Runde musste ich etwas rausnehmen, aber ich glaube auch alle anderen haben unter der Hitze gelitten.“

Silber für Frühwirth, Bronze für Wibmer

Die prophezeite Hitzeschlacht erlebte auch Thomas Frühwirth bei den H4-Handbikern, wo er sich am Ende nur dem 18 Jahre jüngeren Fabian Recher aus der Schweiz geschlagen geben musste im Straßenrennen am Sonntag. “Die Pace war gleich recht hoch vom Start weg und damit wurde das Feld schnell kleiner. Nach der ersten Runde waren wir nur mehr zu sechst“, erinnerte sich Frühwirth, der bei dem Ausscheidungsrennen seiner Kategorie immer dicht am Hinterrad von Recher blieb. Eineinhalb Runden vor dem Ende musste er den Schweizer ziehen lassen, fuhr dann als Zweiter über die Ziellinie.

Sein Tiroler Teamkollege Alexander Gritsch landete auf Rang fünf. Für das dritte Podium in den Straßenrennen von Chiang Mai sorgte Cornelia Wibmer mit Rang drei bei den Frauen der H4-Klasse. Lediglich die Norwegerin Suzanna Tangen und die Slowakin Kristina Madajova waren schneller als die Salzburgerin, der 45 Sekunden auf den Sieg nach 41,7 Kilometern fehlten.

Cycling Austria Hoodie

Dein Begleiter im Herbst: Hochwertige Materialien, bequemer Schnitt und sportliches Design – perfekt für nach dem Training, in der Freizeit und als Statement für echte Radsportfans.