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Elfter Rang für Tabea Huys im U23-Einzelzeitfahren in Montreal

20. September 2026
Tabea Huys im Zeitfahren der Straßen-Weltmeisterschaften von Montreal (Foto: Arne Mill)
Veröffentlicht in Straße

Text: Peter Maurer / Fotos: Arne Mill

Nur knapp, um zweieinhalb Sekunden, verpasste die Tirolerin Tabea Huys den Sprung unter die Top Ten des Einzelzeitfahrens der U23-Klasse der Frauen bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Montreal. 1:14 Minuten verlor sie auf die neue Weltmeisterin Felicity Wilson-Haffenden aus Australien, die vor der Niederländerin Nienke Vinke und der Belgierin Luca Vierstraete in das Regenbogentrikot schlüpfte.

“Körperlich war die Leistung gut und damit bin ich zufrieden. Aber ich weiß nicht, warum ich heute nicht den Kopf für die Kurven hatte. Es hätte mehr Risiko benötigt und bis Platz fünf fehlt mir nicht so viel“, so Huys. Die Bronzemedaillengewinnerin lag gerade einmal eine halbe Minute vor ihr. Die Österreicherin kämpfte vor allem mit dem engen Stadtkurs und dessen Kurven: “Du musst sehr fokussiert fahren, damit du eine gute Linie findest. Das zieht viele Körner und am Ende kommen dann kleine Rampen.“

Für Huys geht es am Donnerstag weiter mit dem Straßenrennen, für das sich die 20-Jährige zuversichtlich zeigt: “Die Form stimmt und meine Qualitäten könnten mir auf dem Kurs entgegenkommen. Natürlich kommt auf der Straße die taktische Komponente hinzu. Das Rennen wird sicher ähnlich wie vor einem Jahr in Kigali sein, dort gab es zwei Rampen, diesmal sind es drei Anstiege.“

Ergebnisse:
1. Felicity Wilson-Haffenden (AUS) 27.40 Minuten
2. Nienke Vinke (NED) + 0:28
3. Luca Vierstraete (BEL) + 0:45
11. Tabea Huys (AUT) + 1:14


Sonntag, 21. September 2026: Einzelzeitfahren Elite Frauen

Rang 17 für Christina Schweinberger in Montreal

Bei der erfolgreichen Titelverteidigung der Schweizerin Marlen Reusser landete Christina Schweinberger auf Rang 17 im Einzelzeitfahren der Frauen bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Montreal. Die Tirolerin absolvierte in Kanada ihr erstes Rennen nach ihrem schweren Sturz bei der Tour de France Femmes und landete nur äußerst knapp außerhalb der Top 15.

"Es war ein cooles Rennen. Ich wusste, dass es zäh wird, denn so ein langes Zeitfahren hatten wir noch nie. Die Einteilung war gut, dennoch gilt es jetzt zu analysieren, was gefehlt hat", schilderte die 29-Jährige nach dem Rennen, welches das längste Einzelzeitfahren in der Geschichte der Weltmeisterschaften war für die Elite-Frauen.

"Man musste sich zu Beginn etwas zurückhalten, weil bei so einem langen Zeitfahren verlierst du am Ende, wenn du zu schnell loslegst. Das letzte Bergaufstück hat schon sehr wehgetan", erzählte Schweinberger weiter, die 2023 in Glasgow im Kampf gegen die Uhr Bronze gewinnen konnte.

Nach ihrem Handgelenksbruch bei der Tour de France Femmes im August hatte sie nicht die beste Vorbereitung auf das WM-Zeitfahren. "Ich bin total dankbar, dass ich überhaupt starten konnte. Es war eines meiner Ziele der Saison, aber wenn du einmal schon am Podium gestanden bist, dann willst du das auch wiederholen", meinte sie abschließend.

Ergebnisse:
1. Marlen Reusser (SUI) 50:24.44 Minuten
2. Zoe Backstedt (GBR) + 0:40
3. Franziska Koch (GER) + 0:45
17. Christina Schweinberger (AUT) + 3:02

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