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Wochenendrückblick: Leo Fandler erreicht Achtelfinale bei BMX-EM in Frankreich

29. Juni 2026
Am Wochenende fanden in Sarrians in Frankreich die Europameisterschaften im BMX Racing statt (Foto: Nico van Dartel)
Veröffentlicht in Cycling 4 All

In unserem Rückblick findet Ihr kompakt die Geschehnisse im heimischen Radsport vom vergangenen Wochenende. So fanden in Purgstall an der Erlauf die Österreichischen Meisterschaften im Trial statt, wo sich der frühere Weltmeister Thomas Pechhacker vor heimischer Kulisse wieder einmal den Titel sichern konnte. Bei der UCI Junior Series in der Schweiz konnte der Oberösterreicher Michael Hettegger im Trikot des Nationalteams einen Sieg einfahren. Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis fanden die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Downhill statt und die Vorarlbergerin Lina Frener und der Salzburger Kevin Maderegger sicherten sich erstmals die Titel. In Sarrians in Frankreich fanden bei Temperaturen von über 40 Grad die Europameisterschaften im BMX Racing statt.

Fotos: Nico van Dartel

Sarrians, 28. Juni 2026:

Leo Fandler erreicht Achtelfinale bei BMX-EM in Frankreich

Mit über 2.300 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Kontinentaltitelkämpfe eines der größten BMX-Rennen in der Geschichte, obwohl das sehr starke Feld sogar limitiert wurde. Das heimische Team bestand aus zwei Athleten mit Leo Fandler (Boys 15) und Valentin Muther (Junioren) in der Championship, Max Fandler (Boys 11), Valentina Haberl (Girls 14), Lena Bauer (Cruiser 17-29 / 20“ 17-24) und Florian Haberl (Cruiser Men 40+) ergänzten das Duo.

Für Max Fandler, Valentina Haberl, Florian Haberl und Valentin Muther war das Rennen nach den Vorläufen beendet, Leo Fandler konnte sich in der Championship ins Achtelfinale vorarbeiten. Dort endete sein Rennen. “Es war ein Wochenende mit gemischten Gefühlen. Mit dem Ergebnis bin ich enttäuscht, weil ich echt harte Runden zuvor schon hatte und mich durchkämpfte. Dann ist mir im Achtelfinale mein Hinterrad weggerutscht und es war vorbei“, schilderte Leo Fandler.

Einen Doppelstart absolvierte Österreichs Staatsmeisterin Lena Bauer, die in der Cruiser-Kategorie der Frauen zwischen 17 und 29 Jahren ins Semifinale einzog, dort um eine Position das Finale verpasste. Am Sonntag erreichte sie das Finale in der Kategorie der Räder mit 20-Zoll-Reifen und wurde Fünfte.

Fotos: Thomas Vogl/Vopic

Serfaus, 28. Juni 2026:

Lina Frener und Kevin Maderegger gewinnen die Staatsmeistertitel im Downhill

Auf der technischen Strecke sorgte im Finale leicht einsetzender Regen dann noch für erschwerte Verhältnisse. Maderegger, der sich gut vorbereitete und im Bikepark schon vor den ersten Trainings fleißig unterwegs war, sicherte sich den Titelgewinn vor dem Oberösterreicher Noah Hoffmann, der die Qualifikation dominiert hatte.

Zweieinhalb Sekunden nahm Hoffmann Maderegger da ab. Im Finale setzte Handl die erste Bestzeit, ehe Maderegger ihn abfing. Als letzter Fahrer stand Hoffmann am Start als Qualischnellster. Der Oberösterreicher zeigte eine gute Fahrt, landete auf Rang zwei und eroberte Silber, während es für Maderegger erstmals Gold gab und Handl mit Bronze belohnt wurde. Die überhaupt schnellste Zeit des Tages erzielte Anton Zierl. Der junge Tiroler gewann die U17-Klasse der Männer, die aber noch vor dem einsetzenden Regen unterwegs waren.

Bei den Frauen war es Juniorin Lina Frener, die aktuell auch zwei Weltcupsiege erringen konnte, die ihrer Favoritenrolle gerecht wurde. Sie setzte eine unglaubliche Bestzeit und triumphierte vor Emma Bindhammer und Isabella Schatz.

Fotos: Piotr Staron/BIKEREVOLUTION

Davos, 28. Juni 2026:

Michael Hettegger gewinnt die UCI Junior Series in Davos

Der 17-Jährige aus Oberösterreich zeigte sich von Beginn an stark und mischte an der Rennspitze mit, wo er es vor allem mit den Athleten aus dem französischen Nationalteam zu tun bekam. Gleich fünf Fahrer der Tricolore-Equipe erreichten die Top acht, den einzigen Österreicher im Feld konnten sie aber nicht bezwingen.

“Es war ein richtig geiles Rennen. Ich habe den Start gut erwischt und war dann dabei“, schilderte Hettegger, der auf 1.500 Metern Höhe von Runde zu Runde mehr aufblühte. Am Ende konterte er clever die Attacke des Franzosen Mathieu Ghibaudo und ließ diesen bis zum Ziel stehen. “Ich merkte, dass er nach seiner Attacke müde wurde und habe dann den entscheidenden Konter gesetzt“, erzählte er weiter.

Ghibaudo wurde Zweiter vor dem Neuseeländer James Climo bei dem stark besetzten Rennen der höchsten Juniorenserie der UCI. “Der Kurs war nicht superschwer, weswegen eigentlich im Start-/Zielbereich wieder alles zusammengerollt ist. Ich bin super zufrieden, wie das Wochenende verlaufen ist“, resümierte er abschließend.

Fotos: Karl-Heinz Butter

Purgstall an der Erlauf, 27. Juni 2026:

Meistertitel Nummer 14 für Thomas Pechhacker

Die heißen Temperaturen machten am Samstag den insgesamt 28 Athletinnen und Athleten bei den heimischen Titelkämpfen in Trial ordentlich zu schaffen. Die Bewerbe in den fünf Leistungskategorien wurden deshalb auf den Abend verschoben und zusätzliche Abkühlungsmöglichkeiten geboten am Gelände der Firma Schönhofer Bau, wo der Parcours angelegt wurde.

Für jede Hindernisstation gibt es fünf Schwierigkeitskategorien, die in den Farben Weiß, Blau, Grün, Rot und Gelb (für die Elite) markiert waren. Schon im Halbfinale setzte Thomas Pechhacker, der nach seinem Sieg 2025 in Hartberg als Titelverteidiger ins Rennen ging, ein erstes Ausrufezeichen und gewann dieses vor seinem Bruder Alexander.

Im Finale, welches bei untergehender Sonne für besondere Bilder sorgte, hielten die Pechhacker-Brüder die Reihenfolge und siegten vor Simon Staufer, der Bronze eroberte.

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