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Patrick Schnetzer und Markus Bröll gewinnen Radball-Europameistertitel

07. Juni 2026
Zum achten Mal gewinnen Patrick Schnetzer und Markus Bröll die Europameisterschaften im Radball (Foto: Wilfried Schwarz)
Veröffentlicht in Hallenradsport

Text: Peter Maurer / Fotos: Wilfried Schwarz

Mit einer dominanten Leistung mit fünf Siegen aus fünf Spielen krönen sich Patrick Schnetzer und Markus Bröll zum achten Mal in ihrer Karriere zum Europameister im Radball. Mit einem 2-1 Erfolg im Finale gegen die Schweiz sicherten sie sich den Titel. Starke Leistungen gab es auch im Kunstradeiner, wo Marcel Schnetzer das Finale erreichte und Vierter wurde, Christopher Schobel belegte Rang fünf und bei den Frauen wurde Franziska Belmega Sechste.

“Es hat super funktioniert und wir haben gut harmoniert“, meinte Patrick Schnetzer, der aufgrund einer Schulterverletzung seines aktuellen Spielpartners Stefan Feurstein das Turnier mit Bröll spielte. Sechs Welt- und sieben Europameistertitel erspielte sich das Duo schon, ehe sich im Januar 2020 die Wege trennten und Bröll seine Karriere eigentlich schon beendet hatte. Doch ganz konnte er den Sport nicht verlassen, wurde nach einer Pause wieder aktiv und war nun der perfekte Ersatzmann.

“Wir haben das Frühjahr jetzt gut genützt und uns abgestimmt. Es hat aber gar nicht so viel Zeit gebraucht und wir fanden wieder gut zueinander“, meinte Patrick Schnetzer und das erste große gemeinsame Turnier unterstrich dies. Denn in der Vorrunde feierte das Duo drei klare Siege und beim 6-1 Erfolg gegen Deutschland im Halbfinale ließen sie nichts anbrennen.

“Es waren extrem gute Spiele, die wir bei den Europameisterschaften abgeliefert haben. Die Unterstützung war extrem gut, auch von den Betreuern, immerhin war auch Stefan mit dabei, der uns bei den Taktiken für die Gegner extrem gut einstellen konnte“, schilderte Patrick Schnetzer weiter.

Sein Bruder Marcel erreichte im Kunstradeiner das Finale und landete auf Rang vier, nachdem weder die beiden Deutschen Philipp-Thies Rapp und Simon Haller sowie der starke Ungar Czaba Varga große Patzer in ihrer Finalkür hatten. Christopher Schobel erreichte den fünften Platz. Bei den Frauen im Einer landete Franziska Belmega auf Rang sechs, EM-Debütantin Helena Nitz schloss ihre Premiere auf 14 ab.

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