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Deutsche Festspiele bei den Vier-Länder-Meisterschaften

06. Juli 2025
Veröffentlicht in Straße

Die Ybbstaler Alpen in Niederösterreich waren Schauplatz der Vier-Länder-Meisterschaften der Klasse U23. Seit einigen Jahren fahren die nationalen Radsportverbände Deutschland, Schweiz, Luxemburg und Österreich geschlossen um die Meistertitel in der Altersklasse der 18- bis 22-Jährigen. Linda Riedmann (Visma Lease A Bike) und Mauro Brenner (Lotto Kern Haus – PSD Bank) holten die Tagessiege, Franziska Ehrenreich (UNION Raiffeisen Radteam Tiro) und Marco Schrettl (Tirol KTM Cycling) den Österreichischen Meistertitel in der U23 und Amalie Cooper (UNION Raiffeisen Radteam Tirol) übernimmt die Führung in der Road Cycling League Austria.

Im Rennen der Frauen, über 94,8 Kilometer, gab es kein Vorbeikommen an den Favoritinnen. In der zweiten Runde, etwa zur Rennhälfte, als es den Anstieg zur Großen Kripp hinauf ging, setzten sich Schreiber, Lantzsch und Riedmann vom Rest des Feldes ab. Das Trio ging auch gemeinsam in den Schlussanstieg, wo sich Linda Riedmann absetzte und Solo dem Sieg entgegenfuhr. „Wir wollten klar den Titel holen und sind mit diesen Ambitionen auch an den Start gegangen. Ich wusste, dass ich bergauf die Stärkste bin und konnte es zum Glück gut umsetzen“, so die Deutsche. Rang zwei ging an die Luxemburgerin Marie Schreiber (Team SD Worx – Pro) vor Selma Lantzsch (SPAR CTO Women).

Bestplatzierte Österreicherin wurde Therese Feuersinger auf Rang vier. Nur wenige Sekunden dahinter kam mit Franziska Ehrenreich die neue U23 Meisterin ins Ziel. „Mein erster großer Titel. Ich bin unglaublich happy und muss mich beim ganzen Team bedanken. Wir haben perfekt zusammengearbeitet“, so die Tirolerin. Die Führung in der Road Cycling League Austria holt sich Amalie Cooper. Ihr zwölfter Rang im Tagesklassement reichte aus um sowohl die Gesamtführung als auch das U23 Klassement der heimischen Radliga.

Brenner rettet Vorsprung ins Ziel

156 Kilometer lang und über fünf Runden führte das Rennen der Männer, wo ausschließlich Fahrer der Kategorie U23 am Start standen, darunter auch einige aus den Nachwuchsteams der WorldTour. Schon früh setzte sich eine neunköpfige Gruppe aus dem Feld ab, unter der sich mit Mauro Brenner (Lotto Kern Haus) auch der spätere Sieger fand. Die Schlussoffensive aus dem Feld heraus, brachte den österreichischen Favoriten Marco Schrettl (Tirol KTM Cycling) zwar knapp noch an den Deutschen heran, abfangen konnte er ihn nicht mehr.

“Ich bin begeistert über das Format und die Strecke. Die Bergankunft kam mir bestens entgegen. Mit Vollgas bin ich in den Schlussanstieg gefahren, um meine Mitstreiter der Ausreißergruppe loszuwerden. Den Vorsprung konnte ich knapp bis zum Schluss halten“, erzählte der Gesamtsieger und neue Deutsche U23-Meister Brenner.

13 Sekunden fehlten am Ende Schrettl auf den Gesamterfolg, den er sich als Ziel gesetzt hatte. Am Ende wurde der Tiroler knapp Zweiter, konnte sich aber mit dem heimischen Titelgewinn vor seinen Teamkollegen Jakob Purtscheller und Benjamin Eckerstorfer sichern. „So ist Radsport. Wir sind hinten einfach zu langsam gefahren und konnten am Ende die Lücke nicht mehr schließen. Das ist immer ein Pokerspiel aber meine Form ist richtig gut“, so Schrettl, für den es nun zur Tour of Austria geht.

Im nächsten Jahr werden die Titelkämpfe der vier Nationen in Luxemburg stattfinden.

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