Felix Gall auch auf Giro-Königsetappe superstark als Vierter

Unverändert liegt der Osttiroler Felix Gall auf Rang zwei in der Gesamtwertung des Giro d’Italia. Die 19. Etappe, die über fünf schwere kategorisierte Anstiege von Feltre nach Alleghe führte, beendete er als Vierter, sogar vor dem Gesamtführenden Jonas Vingegaard. Viel wichtiger für Gall war aber, dass er gegen seine direkten Kontrahenten im Kampf um das Podium wieder einige Sekunden gewinnen konnte.
“Ich habe mich sehr gut gefühlt den ganzen Tag. Die Anspannung war zwar da, was ungewöhnlich war, aber ich habe es als gutes Zeichen gesehen. Ab dem ersten Anstieg habe ich gemerkt, dass alles passt“, erzählte der 28-Jährige gegenüber Eurosport nach der Zieldurchfahrt. Mit seinem zweiten Platz kann er für Österreich ein historisches Ergebnis erzielen, noch nie beendete ein heimischer Athlet eine dreiwöchige Landesrundfahrt auf einer besseren Platzierung.
“Ein großer Tag liegt jetzt noch vor uns. Das heute haben wir gut hinter uns gebracht, auch dank eines starken Teams“, fügte der Osttiroler an, der sich am Samstag auf eine halbe Heimetappe freuen kann, denn den Giro-Tross führt es nach Piancavallo, nur unweit der Grenze zwischen Italien und Kärnten und darf erwarten, dass sich zahlreiche heimische Radfans auf den Weg machen und ihn anfeuern: “Es ist extrem cool, wie oft ich in den letzten Tagen meinen Namen schon gehört habe vom Straßenrand aus gerufen. Deshalb ist die Vorfreude auf Piancavallo sehr groß.“



