Guter Auftritt von Österreichs Junioren bei der Friedensfahrt

Text: Peter Maurer / Fotos: Pavel Bauer/ZMJ
Zum 54. Mal wurde in der Tschechischen Republik die Friedensfahrt der Junioren (Course de la Paix) ausgetragen und das österreichische Nationalteam präsentierte sich gut im topbesetzten Nachwuchsrennen, welches in der Geschichte auch schon einmal von einem Österreicher gewonnen wurde, 1965 durch Fritz Germin. Der Oberösterreicher Michael Hettegger landete schlussendlich in einem knappen Kampf um das Gesamtklassement auf Rang 17, 41 Sekunden hinter dem Sieger Patrik Pezzo Rosola aus Italien.
In fünf Etappen wurde das Rennen, welches zum Nations Cup zählt, ausgetragen und fast immer kam eine größere Gruppe zum Zielsprint. Somit sorgte das Einzelzeitfahren am zweiten Tag für die Vorentscheidung, auch wenn Hettegger auf der schweren 3. Etappe noch einmal alles in die Waagschale warf.
Rund 35 Kilometer vor dem Zielstrich attackierte er und löste sich mit fünf Kontrahenten. Der Schwede Elias Wändel konterte dann nochmals und löste sich mit dem späteren Sieger Pezzo Rosola, dessen Bruder Kevin zwei Jahre beim Tirol KTM Cycling Team in Österreich fuhr. Der Italiener setzte sich knapp vor dem heranjagenden Feld vor seinem schwedischen Begleiter durch, Hettegger wurde zwei Kilometer vor dem Ziel gestellt.
“Ich konnte nicht mit, weil ich ziemlich an meine Grenzen gelangt war. Leider sind wir dann wieder eingeholt worden, aber wir sind als Team eine gute Rundfahrt gefahren und haben viel Erfahrung gesammelt“, schilderte der Oberösterreicher, dessen Landsmann Elias Baumann auf der Schlussetappe noch für einen Glanzpunkt sorgte. Im Schlussspurt im Etappenort Terezin sprintete er auf den dritten Tagesrang. “Das ist schon ein gewaltiges Ergebnis“, berichtete Hettegger.












