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Patrick Schnetzer und Markus Bröll kämpfen in Ludwigsburg um das Regenbogentrikot

29. Oktober 2026
Das WM-Team für die Titelkämpfe in Ludwigsburg (Foto: Günter Nicolussi)
Veröffentlicht in Hallenradsport

Text: Peter Maurer / Fotos: Günter Nicolussi

In Ludwigsburg, unweit von Stuttgart in Deutschland, finden die Hallenrad-Weltmeisterschaften von 30. Oktober bis 1. November statt. In den letzten Jahren konnten Österreichs Athletinnen und Athleten zahlreiche Medaillen gewinnen. Die Hoffnungen in diesem Jahr liegen vor allem auf den Schultern eines Duos, welches in der Vergangenheit schon sehr erfolgreich war. Sechsmal standen Patrick Schnetzer und Markus Bröll am obersten Platz am Podium des Radball-Turnieres bei den Weltmeisterschaften, heuer holten sie schon ihren achten Europameistertitel.

Das Duo geht topmotiviert in die Vorrunde, wo sie auf die WM-Bronzenen des Vorjahres aus der Schweiz, Ungarn und die Tschechische Republik treffen. Für Patrick Schnetzer ist die WM in Ludwigsburg auch eine Rückkehr zu seinen Anfängen, holte er 2010 in Stuttgart mit Bronze seine erste WM-Medaille, 14 weitere sollten bis 2025 folgen. Jahrelang bestritt er die Turniere mit Bröll, nach dem Titel in Basel 2019 beendete er aber seine Karriere und Schnetzer spielte fortan mit Stefan Feurstein. Dieser laboriert aber nach wie vor an einer hartnäckigen Schulterverletzung, weshalb in dieser Saison Bröll wieder als Partner von Schnetzer fungiert. Das die Harmonie im Team perfekt ist, unterstrichen sie schon mit dem Gewinn des Europameistertitels mit fünf Siegen in fünf Spielen.

Als Ersatzteam sind mit Patrick Köck und Pascal Fontain zwei weitere erfahrene Vorarlberger Radballer nominiert. Im Kunstrad sind zwei Athletinnen und zwei Athleten im Einsatz. Ihr WM-Debüt gibt Juniorin Rebecca Haselsberger, die bei den Junioren-Europameisterschaften Achte wurde. Vor einem Jahr landete ihre Teamkollegin Franziska Belmega auf Rang sieben, dieses Ergebnis hofft sie zu verbessern.

Belmega wird auch im Offenen Zweier mit Marcel Schnetzer fahren und dem Duo ist durchaus die Qualifikation für das Finale der besten vier Paarungen zuzutrauen. Im Einer kämpfen Schnetzer und Christopher Schobel um Platzierungen in den Top acht.

Die Qualifikation im Einer der Frauen und im Offenen Zweier beginnt am Freitag. Die Radballer eröffnen dann auch ihre Vorrunde mit dem Duell gegen die Schweiz. Am Samstagvormittag schließen sie die erste Phase mit den Matches gegen Ungarn und Tschechien ab. Danach beginnt für sie die K.O.-Runde. Die beiden Einerfahrer sind ebenfalls am Samstag in der Qualifikation im Einsatz.

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