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Achter Rang für Tim Wafler in der Lieblingsdisziplin Scratch

14. Februar 2025
Tim Wafler im Scratch der Männer bei den Europameisterschaften in Heusden-Zolder (Foto: Arne Mill/Cycling Austria)
Veröffentlicht in Bahn

Text: Peter Maurer / Fotos: Arne Mill

Vor einem Jahr gewann Tim Wafler im Scratch bei den Bahn-Europameisterschaften die Silbermedaille, diesmal landete der junge Wiener auf Rang acht in seiner Lieblingsdiziplin, in der er schon viermal eine Medaille bei den Kontinentalwettkämpfen einfahren konnte, drei davon in den Nachwuchskategorien.

“Gerade nach so einem Rennen merke ich, wie arg es eigentlich ist, schon vier Medaillen in so einem Rennen eingefahren zu haben, welches so schwierig zu vorhersagen ist“, meinte der 23-Jährige. Vor allem der portugiesische Weltmeister im Punkterennen, Iuri Leitao sorgte mit mehreren Attacken nach der ersten Rennhälfte für eine spannende Entscheidung im Scratch, in der auch Wafler lange weit vorne zu finden war.

Zu harter Gang für das schnelle Rennen

Denn als sich der Portugiese mit dem Niederländer Vincent Hoppezak aus dem Feld löste, sprang der Österreicher an deren Hinterrad. Doch zu dem Trio stießen noch einige Fahrer hinzu, weshalb die Einigkeit bei den Ausreißern nicht groß war. “Ich hatte einen sehr harten Gang gewählt und die Taktik ging eigentlich ganz gut auf, bis halt mehr und mehr Leute zu uns kamen“, erinnerte sich Wafler.

Aus dem verkleinerten Feld sprang dann Leitao nochmals weg, fuhr gemeinsam mit Hoppezak eine Runde auf das Feld heraus. Dahinter lösten sich aber noch einige andere Kontrahenten, weshalb Wafler als Sieger des Feldsprints den achten Rang erreichte. "Als Leitao rausfuhr, war der Gang zu hart. Ich hoffte, dass er müde vom Punkterennen war, aber das war nicht der Fall. Ich konnte zwar den finalen Sprint gewinnen, aber leider waren zu viele Fahrer rausgefahren für ein absolutes Topergebnis“, berichtete Wafler, der am Sonntag noch einmal im Einsatz ist an der Seite von Maximilian Schmidbauer im Madison.

Rang 15 für Leila Gschwentner im Omnium der Frauen

Im Omnium der Frauen, dem Mehrkampf der Ausdauerfahrerinnen wo innerhalb eines Tages vier Rennen zu absolvieren sind, landete Leila Gschwentner beim Sieg der Niederländerin Lorena Wiebes auf Rang 15. “Die Gefühle sind ein wenig gemischt nach dem Rennen. Ich hatte im ersten Rennen eine gute Position, zögerte aber dann einen Moment und verlor einige Plätze dadurch. Das Negative habe ich in die weiteren Rennen mitgenommen und eigentlich hätte ich mich stärker gefühlt. Im Punkterennen habe ich nochmal einiges probiert“, so die Tirolerin, die sich nochmals um drei Plätze verbessern konnte in diesem. Auf sie wartet am Samstag die Einerverfolgung, die erstmals bei den Frauen über 4.000 Meter gehen wird.