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Top-15-Ergebnis für Sophie Walcher in der Einerverfolgung

17. Juli 2025
Sophie Walcher kurz nach dem Start der Einerverfolgung - Foto: Yücel Cakiroglu/Cycling Austria
Veröffentlicht in Bahn

Am dritten Tag der Juniors- und U23-Europameisterschaften auf der Bahn in Anadia fuhr die Steirerin Sophie Walcher auf Platz 14 in der Einerverfolgung der Juniorinnen. In ihrem erst zweiten Rennen in dieser Disziplin blieb sie etwas hinter ihren Erwartungen.

Aus heimischer Sicht gehörte der gebürtigen Gleisdorferin Walcher die Bahnradhalle in Anadia ganz allein, denn als einzige des fünfköpfigen Bahnteams hatte die 17-Jährige ein Rennen am Programm stehen. Harte 3.000 Meter im Kampf gegen die Uhr warteten auf sie in der Einerverfolgung, wo nur die zwei Zeitschnellsten der Qualifikation um Gold, die Dritt- und Viertplatzierte am Abend um Bronze kämpfen.

Walcher startete gut in ihr Rennen und konnte schnell einen Rhythmus finden. Nach sechs von zwölf Runden bemerkte sie allerdings, dass die Beine an diesem Tag nicht die besten waren. “Ich habe mich sehr auf den Start fokussiert, so gewöhnt bin ich an die Startmaschine noch nicht, aber ich habe es gut hinbekommen“, erinnerte sich die junge Steirerin, die dann konstante Runden ins Velodrom brannte.

“Nach der Halbzeit kam aber dann ein Einbruch“, so Walcher, die diese Schwächephase aber überwinden konnte: “Die letzten 1.000 Meter konnte ich wieder schneller fahren und bin am Ende noch einmal richtig tief gegangen. Aber leider habe ich in der Rennmitte zu viel Zeit verloren“, resümierte sie. Im Ziel ihres Qualifikationslaufes schlug sie zwar ihre Kontrahentin aus Bulgarien um fünf Sekunden. Ihre angepeilte Zeit von 3:48 Minuten verfehlte sie allerdings um mehr als drei Sekunden.

“Ich habe leider recht schnell gespürt, dass heute nicht mein bester Tag ist. Die Disziplin ist noch recht neu und muss geübt sein. Die Zeit ist nicht gut, da 3:48 Minuten eher mein Minimalziel war. Im gestrigen Training habe ich mir gedacht, dass es möglich sein wird. Deswegen bin ich jetzt schon ziemlich enttäuscht", sagte Walcher nach Ende des Rennens. 

Omnium und Punkterennen stehen am Freitag am Programm

Für die noch anstehenden Rennen hat sie aber mehr Erfahrungen gesammelt. Bereits morgen geht es für sie, als auch für den frischgebackenen Europameister Heimo Fugger weiter mit dem Omnium. Der Mehrkampf umfasst vier Rennen mit dem Scratch, einem Temporennen, der Elimination sowie dem abschließenden Punkterennen. Die ersten drei Bewerbe werden punktemäßig gleich gewertet, der Sieger bekommt 40 Zähler und absteigend werden die restlichen Punkte bis zum letzten Platz vergeben. Die Addition dieser drei Ergebnisse werden dann ins Punkterennen mitgenommen, wo alle zehn Runden Zwischensprints warten und Rundengewinne 20 Zähler bringen können.

„Im Omnium kann so viel passieren, da habe ich gar kein Ergebnis im Kopf. Natürlich werde ich mein Bestes geben und will das Bestmögliche rausholen. Top fünf wäre extrem schön. Ich werde von Rennen zu Rennen schauen", führte Walcher an.

Für Leila Gschwentner und Raphael Kokas stehen am Freitag die Punkterennen in der U23-Klasse an. Speziell der Wiener würde gerne seine fünften Plätze, die er im Ausscheidungsrennen und Scratch erzielt hat, verbessern.