Hauser sprintet in Sakarya zum WM-Silber im Eliminator

2024 wurde der Steirer Theo Hauser Europameister im Mountainbike-Eliminator. Am vergangenen Sonntag verpasste er nur knapp die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften. Der 21-Jährige landete in der Türkei auf Platz zwei bei den Weltmeisterschaften in dieser spektakulären Disziplin.
Zahlreiche Zuseher verwandelten das Radsportgelände in der Stadt, die gut eine Stunde von Istanbul entfernt ist und schon zahlreiche Radevents veranstaltete, in eine lautstarke Arena, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich auf dem selektiven Kurs mit Hindernissen duellierten um den Einzug in die weiteren Runden.
"Erstmals waren die Qualifikation und die Knock-Out-Runden zeitlich getrennt. Während die Zeitläufe schon am Vormittag waren, waren die Finalläufe erst für den Abend angesetzt, was mir gut entgegenkam", erklärte Hauser, der als Sechster aus der Qualifikation ins Achtelfinale ging.
Dort setzte er sich als Sieger klar durch, hatte auch im folgenden Viertelfinale kein Problem und stieg als Zweiter auf. Vier Athleten fahren im Eliminator gegeneinander, die besten zwei kommen eine Runde weiter, eher vier Athleten das A-Finale bilden. Als Sieger des Halbfinales fand sich Hauser dann im Endlauf.
"Die Anspannung vor dem Finale ist immer hoch, weil du eben weißt, dass drei von uns mit ner Medaille heimfahren und einer leer ausgeht. Dieser willst du halt auf keinen Fall sein", so der junge Steirer, der damit an das Schicksal des neuen Weltmeisters Edvin Lindh aus Schweden vor einem Jahr erinnerte. Dort stürzte dieser im Finallauf, wurde nur Vierter.
"Er war heute der Stärkste und hat sich den Titel verdient", meinte Hauser über den einzigen Gegner in Sakarya, der den Europameister in die Schranken weisen konnte. Der Steirer holte für Österreich die erste Medaille seit knapp zehn Jahren, als Daniel Federspiel 2016 sich in Nove Mesto das Regenbogentrikot 2016 überstreifen konnte.



