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Höll und Zierl strahlen als Weltcupführende in Val Di Sole

21. Juni 2025
Valentina Höll präsentiert sich im Trikot der Gesamtführenden des Downhill-Weltcups (Foto: Monica Gasbichler)
Veröffentlicht in MTB

Bericht: Peter Maurer / Fotos: Monica Gasbichler

Ausgesprochen bissig zeigten sich Valentina Höll und Juniorin Rosa Zierl auf der Black Snake Strecke von Val Di Sole in Italien beim Mountainbike-Weltcup am Samstag. Während sich Höll in der Elite nur der Französin Marine Cabirou geschlagen geben musste, feierte Zierl ihren zweiten Weltcuperfolg in Folge bei den Juniorinnen. Nach dem Rennen gab es aber für beide Österreicherinnen das Trikot der Weltcupführenden ihrer Kategorien.

So knapp wie in Italien war Höll in dieser Saison noch nie an einem Weltcupsieg dran und bewies ihre steigende Form, nachdem sie zu Saisonbeginn noch einige Zweifel und Motivationsprobleme plagten. Mittlerweile hat die dreifache Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin wieder ihre Fahrt aus den vergangenen Jahren aufgenommen und gerade einmal 1,2 Sekunden fehlten ihr auf die Tagessiegerin.

Weltcup-Titelverteidigerin nun wieder in der Nummer-eins-Position

Damit übernahm die Salzburgerin erstmals das Trikot der Weltcupführenden und geht mit einem Vorsprung von 49 Zählern auf die Kanadierin Gracey Hemstreet, die in Val Di Sole Vierte wurde, in die zweiwöchige Weltcuppause.

“Es war megaanstrengend, denn die Strecke ist brutal anspruchsvoll“, schnaufte die 23-Jährige im ersten Interview und konnte gleichzeitig auf eine gelungene Generalprobe auf die Weltmeisterschaften 2026, die in Val Di Sole ausgetragen werden. Pech hingegen hatte ihr Teamkollege und Landsmann Andreas Kolb bei den Männern. Der Achte der Qualifikation erlitt einen Defekt und musste mit einem platten Hinterreifen seine Hoffnungen auf ein Topergebnis begraben. Im Gesamtweltcup fiel der Europameister auf Rang 16 zurück. Der Sieg ging an den Kanadier Jackson Goldstone, der den dritten Erfolg en suite feierte.

Back-to-Back-Weltcuperfolg für Zierl

Ein Double schaffte Zierl bei den Juniorinnen. Denn vor zwei Wochen hatte sie ausgerechnet beim Heim-Weltcup in Saalfelden-Leogang ihren ersten Weltcup gewonnen, nun folgte der zweite Sieg in Val Di Sole. Unangefochten hatte sie am Freitag die Qualifikation für sich entschieden, am Samstag wurde es dann knapper. Denn bei der ersten Zwischenzeit lag sie noch eine Sekunde hinter der US-Amerikanerin Aletha Ostgaard. Bei der zweiten Zeitabnahme lagen sie schon wieder gleichauf und bis ins Ziel blieb die Tirolerin voran, gewann am Ende mit sechs Zehntel an Vorsprung. Ihre Teamkollegin Lina Frener, die heuer in Loudenvielle schon einen Weltcup gewinnen konnte, wurde in Val Di Sole Neunte.

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