Juniorin Frener mit Premierenpodium im Downhill-Weltcup

In Bielsko-Biala in Polen fand am Wochenende der erste Downhill-Weltcup der Saison statt. Kalte Temperaturen und sogar Schneefall erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort. Aus rot-weiß-roter Sicht gab es einige Topergebnis, wie das erste Podium der noch jungen Saison für Lina Frener bei den Juniorinnen. Ihre Landsfrau Rosa Zierl wurde knapp dahinter Fünfte. Die gleiche Platzierung gab es für Valentina Höll bei den Elite-Frauen, der Steirer Andreas Kolb wurde bei den Männer 22ter.
Schon im Vorjahr wurde auf der spektakulären Strecke in Polen gefahren. Neu aber war das Qualifikationsformat. In diesem Jahr schaffen nur mehr 30 Elitefahrer den Sprung in das Finalfeld, 20 davon aus dem ersten Qualifikationstraining, zehn aus dem zweiten. Bei den Frauen sind es gar nur zehn Athletinnen, die sich in der ersten Session qualifizieren sowie fünf in der zweiten. Für die Juniorinnen und Junioren gibt es nur eine Qualifikation, in der sich 20 Junioren sowie zehn Juniorinnen für das Finale qualifizieren.
So scheiterten beispielsweise Paul Schmidinger als 25ter bei den Junioren und Emma Bindhammer als Zwölfte bei den Juniorinnen nur hauchdünn in der Qualifikation. Besser erging es Lina Frener und Rosa Zierl, die den Sprung in das Finalfeld schafften und dort ums Podium kämpften. Während es sich für Frener als Zweite ausging, schrammte Zierl aus Fünfte nur um wenige Sekunden daran vorbei. Den Sieg sicherte sich die Dänin Rosa Marie Jensen.
Höll kämpft mit Einsatz, Kolb lässt besseres Ergebnis mit Sturz liegen
Auch in der Elite wirbelte das neue Format das Feld ziemlich durcheinander. Während sich die letztjährige Weltcupsiegerin und Weltmeisterin Höll als Erste souverän qualifizierte, musste beispielsweise die Schweizer Europameisterin Lisa Baumann in die zweite Qualifikationsphase. Im Rennen lief es dann, vor allem aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen nicht so gut für die Salzburgerin. "Das soll aber keine Entschuldigung sein. Es fehlte am Einsatz, weil ich mit der Sicht, aber auch mit meinem Fokus kämpfte. Es warte aber noch neun Rennen", gab sich Höll kämpferisch.
Ein Sturz verhinderte ein besseres Resultat für Andreas Kolb bei den Männern. "Ich hatte die Pace für ein Top-5-Ergebnis, aber habe es im letzten Abschnitt weggeschmissen", so der neue Teamkollege von Höll.












