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Juniorinnen feiern Doppelsieg in Frankreich – Weltmeisterin Höll wird Zweite

03. Juni 2025
Rosa Zierl (li.) und Lina Frener (mi.) am Podium des Junior-Weltcups in Loudenvielle in Frankreich (Foto: Monica Gasbichler)
Veröffentlicht in MTB

Text: Peter Maurer / Fotos: Monica Gasbichler

Einen sensationellen Doppelsieg feierten Lina Frener und Rosa Zierl beim Weltcup im Downhill in Loudenvielle in Frankreich. Die Juniorinnen nahmen die Plätze eins und zwei ein. Für Frener war es der erste Weltcupsieg ihrer Karriere, für Zierl das erste Podium. Bei den Elitefrauen wurde wenig später Weltmeisterin Valentina Höll Zweite und auch Andreas Kolb präsentierte sich bei den Männern in ansteigender Form mit Rang zwölf.

“Heute ist ein Traum wahr geworden“, freute sich Frener, der mit ihrem Sieg auch die Weltcupführung übernahm und als Leaderin am Wochenende in den Heimweltcup in Saalfelden-Leogang gehen wird. Nach Rang fünf in der Qualifikation zeigte sie am Sonntag eine fehlerfreie Fahrt und gewann vor ihrer Landsfrau Zierl, die auch schon in der Quali die zweitschnellste Fahrerin war. “Ich habe mich die ganze Woche gut gefühlt auf der Strecke und freue mich über mein erstes Podium“, so Zierl.

Bei schweren Bedingungen gelang dem Juniorinnen-Duo der Doppelschlag, was auch Weltmeisterin Höll anerkannte. “Ich gratuliere ihnen herzlich zum Doppelsieg, denn in Loudenvielle war es alles anders als leicht von den Verhältnissen. Es war brutal, was man auch an den vielen Stürzen gesehen hat“, erzählte die Salzburgerin, die sich am Sonntag einer anderen jungen Wilden geschlagen geben musste. Denn die Kanadierin Gracey Hemstreet feierte in Frankreich ihren ersten Weltcupsieg. Sie stieg im Winter als Junior-Weltmeisterin in die Elite auf.

Als 16ter der Qualifikation schaffte der Steirer Kolb den Sprung ins Finale souverän, verbesserte sich dort noch auf Rang zwölf. “Es ist jetzt noch nicht das Ergebnis, dass ich mir vorstelle, aber es war wieder ein Schritt nach vorne“, meinte der aktuelle Europameister, der vor zwei Jahren in Saalfelden-Leogang seinen Heimweltcup gewinnen konnte und auf der technisch schwereren Strecke vom Asitzkogel sicherlich zu den heißen Eisen gehört, wie auch Höll, Frener und Zierl.

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