Katharina Sadnik startet mit Podium in die neue Weltcupsaison

Text: Peter Maurer / Fotos: Monica Gasbichler
In Araxa im Herzen Brasiliens begann die Weltcupsaison im Mountainbike mit den ersten Short Track Rennen. Diese endeten gleich mit einer Überraschung aus rot-weiß-roter Sicht, denn im Rennen der U23-Frauen wurde die Kärntnerin Katharina Sadnik nur von Weltmeisterin Isabella Holmgren aus Kanada bezwungen und eroberte den zweiten Platz.
“Mein Rennen war richtig gut“, strahlte die 21-Jährige, die am vergangenen Wochenende noch den ersten Saisonstopp der Road Cycling League Austria in Leonding gewinnen konnte. Nach ihrem Sieg ging es ab in den Flieger nach Brasilien, wo sie sich an die heißen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit umstellen musste.
“Es war kein großes Problem zum Glück und mit dem Ergebnis heute ist mir eigentlich im ersten Rennen gleich das aufgegangen, was ich mir gewünscht habe für diese Saison. Ich bin sowas von happy“, strahlte die Kärntnerin, die teilweise sogar das Feld anführte und am Ende sich im Sprint um den zweiten Platz durchsetzte.
Foidl saust mit gutem Short Track in zweite Reihe für den Sonntag
Bei den Elitemännern landete Maximilian Foidl auf dem 16. Rang und qualifizierte sich damit für die zweite Startreihe am Sonntag. “Das ist mir erst das zweite Mal gelungen. Es ist witzig, dass wenn ich den Sprung in die Top 24 schaffe, es immer in Reihe zwei geht“, grinste der in Graz lebende Tiroler, der eigentlich nicht so als Spezialist für das kürzere Rennformat im Weltcup gilt.
“Irgendwie habe ich immer die Hose voll im Short Track. Aber ich kann mich gut positionieren und heute hat es voll gut geklappt im Rennen. Auch mit der Hitze ist es mir gut gegangen. Ich mag den Sommer, aber bei den Bedingungen merkt man, wie schnell man auch überhitzt“, erzählte er weiter.
Bei den Frauen schaffte nur Laura Stigger den Sprung unter die Top 24. Sie landete auf Platz 23. Tamara Wiedmann war am Start in einen Sturz involviert und verlor viel Zeit. Sie jagte dann dem Feld nach und beendete das Rennen auf Rang 32. Mona Mitterwallner wurde als 37te gewertet.