Stigger sprintet im Short Track in Val Di Sole aufs Podium, Sadnik übernimmt U23-Weltcupführung

Text: Peter Maurer / Fotos: Monica Gasbichler
Zum ersten Mal in dieser Saison schaffte Laura Stigger im Mountainbike-Weltcup den Sprung aufs Podium. Sie wurde im eng umkämpften Short Track Rennen am Freitagabend in Val Di Sole Dritte, spurtete nur knapp hinter Siegerin Puck Pieterse über die Ziellinie. In der U23 standen mit Katharina Sadnik als Zweite und Katrin Embacher als Dritte sogar zwei Österreicherin am Weltcuppodium. Auch Julius Scherrer holte bei den U23-Männern wieder ein Topergebnis. Als Achter fixierte er, wie schon zuletzt in Saalfelden-Leogang, den Sprung in die erste Startreihe für das Cross-Country-Rennen.
“Es ist bisher eine schwere Saison gewesen und hat einige Zeit gedauert, bis ich dahin gekommen bin, wo ich hinwollte“, strahlte die Tirolerin, die im Weltcup zum bereits zwölften Mal in ihrer Karriere sich unter die Top drei platzieren konnte. “Das Gefühl am Rad ist inzwischen viel besser. Hier in Val di Sole muss man sich selbst pacen“, schilderte sie.
Am Sonntag wird sie im Cross-Country aus Reihe eins ins Rennen gehen. Den Sprung unter die ersten drei Startreihen verpassten hingegen Tamara Wiedmann und Mona Mitterwallner auf den Rängen 26 und 30. Wie knapp das Sprintrennen in Italien war, zeigte sich auch an den Abständen der beiden Österreicherinnen. So fehlten Wiedmann gerade einmal 33 Sekunden auf die Siegerin, Mitterwallner 53.
Der 22-jährige Vorarlberger Julius Scherrer sorgte bei den U23-Männern für ein Topergebnis. Zuletzt wurde er in Saalfelden-Leogang beim Heimweltcup Vierter in dieser Disziplin, nun gelang ihm als Achter erneut der Sprung in Reihe eins für den Sonntag. “Bei den Letzten zu sein, die aufgerufen werden am Sonntag, ist ein tolles Gefühl. Das wollte ich gerne wiederholen“, grinste der 22-Jährige, der in diesem Jahr sich erstmals im Weltcup für das kleine Feld im Short Track qualifizierte und sich mit dem nächsten Topergebnis in diesem auch festigte. Vor zwei Wochen in Leogang landete er auch Dank seiner guten Startposition in den Top Ten im Olympischen Cross-Country am Sonntag auch in den Top Ten.
Eng umkämpft war auch der Short Track der U23-Frauen, wo sich die Kärntnerin Katharina Sadnik nur knapp der kanadischen Siegerin Nicole Bradbury geschlagen geben musste. Dahinter sprintete Katrin Embacher auf Rang drei. “Es ist ein mega Ergebnis für mich“, berichtete Sadnik, die damit auch die Weltcupführung übernahm.
“Val Di Sole ist ein sehr schneller und vor allem fast flacher Kurs, wodurch es am Ende immer zum Sprint einer größeren Gruppe kommt. Es war dadurch sehr hektisch, ich versuchte ruhig zu bleiben und konnte mich stabil in den Top Ten halten. Am Ende habe ich mich noch richtig gut gefühlt“, fügte Embacher an. Die Vorarlbergerin Nora Fischer landete auf Rang 33.
Zierl bei den Juniorinnen dominant in der Qualifikation, Höll in der Elite Zweite
Im Downhill stand am Freitag die Qualifikation am Programm und die rot-weiß-roten Athletinnen und Athleten zeigten stark auf. So war die Tirolerin Rosa Zierl die schnellste Juniorin, hatte einen Vorsprung in der Qualifikation von über fünf Sekunden als die zweitschnellste Fahrerin. Ihre Landsfrau Lina Frener zog als Achte auch ins Finale ein. In der Elite schafften Valentina Höll und Andreas Kolb den Sprung in das Finalfeld souverän. Die Salzburgerin wurde Zweite hinter der Slowenin Monika Hrastnik, Kolb wurde Achter bei den Männern.
























