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Österreichs Nationalteam misst sich mit den WorldTeams und Italien bei der Tour of the Alps

27. Februar 2026
Lukas Pöstlberger und Harald Mayer (beide links) mit Vertretern des Tourismus, der Politik und der Organisation der Tour of the Alps bei der Präsentation in Innsbruck (Foto: Dennis Pasini/Vitesse)
Veröffentlicht in Straße

In Innsbruck wurden am vergangenen Donnerstag die teilnehmenden Teams der Jubiläumsausgabe der Tour of the Alps präsentiert. Die ersten beide Tage der grenzübergreifenden Rundfahrt finden in Österreich statt und die Etappenstartorte Innsbruck und Telfs sind für den Auftakt gerüstet. Neben sieben Teams aus der WorldTour stehen dieses Jahr auch die Nationalteams aus Österreich und Italien am Start.

Die erste Etappe der Tour of the Alps 2026 über 144,3 Kilometer mit Start und Ziel in Innsbruck beginnt mit einem flachen Abschnitt durch das Inntal. Es folgt ein 24 Kilometer langer Rundkurs, der zweimal zu absolvieren ist und den moderaten Anstieg auf das Mieminger Hochplateau beinhaltet. Nach diesem Rundkurs kehrt das Feld in Richtung Innsbruck zurück. Dort wartet ein weiterer Rundkurs über 18 Kilometer mit den Anstiegen nach Götzens und Axams. Letztere Rampe ist Schauplatz eines Zwischensprints mit Zeitgutschriften. Die letzten 20 Kilometer führen zurück ins Stadtzentrum von Innsbruck. Das Ziel befindet sich am Rennweg – jenem Ort, der bereits bei den Weltmeisterschaften 2018 im Mittelpunkt stand.

“Ich freue mich besonders auf den Start in Innsbruck, weil diese Stadt für immer verbunden ist mit der Austragung der Straßen-Weltmeisterschaften 2018 und ein Herzstück für den Radsport in Österreich ist“, blickte Harald J. Mayer, Präsident von Cycling Austria voraus, der die Pressekonferenz in Innsbruck vor Ort beehrte. Auch für den heimischen Radsportverband ist das Rennen der drei Regionen ein spezielles Event geworden, dessen Wurzeln als Giro del Trentino bis in die 1960er zurückreichen. Seit 2017 wird es als Tour of the Alps mit fixen Etappenzielen in Österreich ausgerichtet.

Auch Italien entsendet ein Nationalteam mit aufstrebenden Talenten

"Die Tour of the Alps ist das höchstkategorisierte Rennen auf österreichischem Boden und deshalb ein absolutes Highlight im heimischen Radsportkalender, Jahr für Jahr. Es ist eine große Ehre, dass wir erneut mit dem Nationalteam mit dabei sein dürfen“, freute sich Mayer. Zu den 18 eingeladenen Teams gehört neben dem rot-weiß-roten Nationalteam auch das italienische.

“Ähnlich wie in Österreich wollen sie ihren jungen, aufstrebenden Talenten der Continental-Ebene eine Plattform geben, damit sich diese präsentieren. Das freut uns natürlich als Verband, denn es unterstreicht, dass wir seit Jahren einen guten Weg beschreiten“, meinte Mayer.

Die zweite Etappe am Dienstag, 21. April, startet in Telfs in Tirol und endet nach 147,5 Kilometern in der Südtiroler Gemeinde Martell. Nach rund 20 flachen Kilometern folgt mit der Piller Höhe (9,2 km bei 6 %) die erste Bergwertung der ersten Kategorie. Bevor es für das Fahrerfeld über die Landesgrenzen geht, führt die Strecke über eine Bergwertung der dritten Kategorie hoch zum Reschenpass (15,8 km bei 3,4 %). Die Fahrt über die Grenze folgt schließlich im Anschluss an die Ortschaft Nauders – danach setzt die Rundfahrt ihren Weg quer durch die Alpenregion in Südtirol fort.

Im Zuge der Tour of the Alps 2026 stehen der Stadt Innsbruck zwei intensive Tage bevor. Im Start- und Zielbereich der Auftaktetappe, die sich an gleicher Stelle befinden, sind zahlreiche Rahmenveranstaltungen zur Unterhaltung für die Zuschauer geplant. Auch im historischen Zentrum von Telfs wird ein umfangreiches Programm geboten. Am Rathausplatz entsteht eine stimmungsvolle Kulisse, die allen Beteiligten der Rundfahrt die Begeisterung für den Radsport in Tirol vermittelt.

"Für Österreich und besonders für Tirol ist die Tour of the Alps weit mehr als ein gewöhnliches Etappenrennen. Die Rundfahrt bietet unseren atemberaubenden Landschaften ein internationales Schaufenster. Die wunderschönen TV-Bilder sprechen für sich und erfüllen uns mit großem Stolz. Auch sportlich setzt die TotA Maßstäbe und zählt zu den wichtigsten Vorbereitungsrennen im Hinblick auf den Giro d’Italia. Für den österreichischen Radsport ist das enorm wertvoll: Junge Talente und Radsportfans treffen ihre Idole persönlich und können Weltklasse-Fahrer hautnah erleben“, erklärte Lukas Pöstlberger, der sowohl im Trikot von Bora-hansgrohe als auch zweimal als Nationalteamfahrer die Rundfahrt bestritt und nun als Botschafter des Rennens arbeitet.

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